Vektor vs. Pixelgrafik

Grundsätzlich wird in der digitalen Bildbearbeitung zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden, in denen Bilddateien gespeichert sind, nämlich zwischen Pixel- und Vektorgrafik.
In Pixelgrafiken werden die Bildinformationen so abgespeichert, dass für jeden einzelnen Bildpunkt (Pixel) die genaue Farbinformation in der Datei hinterlegt wird, so dass das Bild sich aus diesen einzelnen unterschiedlichen Punkten zusammensetzt.
Vektorgrafiken hingegen basieren auf Informationen zu geometrischen Formen und verschiedenen Koordinaten. Deshalb werden Vektorgrafiken überwiegend für Zeichen, Muster und Buchstaben verwandt. Diese Art der Bildinformationen erscheint zunächst also völlig ungeeignet zur Speicherung von Fotos, kann aber für die Erstellung von Fotobüchern wiederum sehr interessant sein, vor allem wenn es um Dekorationselemente geht. Hierbei können Vektorgrafiken vor allem dann nützlich werden, weil der Benutzer vorgefertigte Dekorationen selbst skalieren kann. Ein bekanntes Dateiformat für Vektorgrafiken ist beispielsweise Scalable Vector Graphics (SVG).
Für Fotos sind Vektorgrafiken nur dann interessant, wenn besonders groß aufgezogen werden sollen, wie zum Beispiel bei einem Fotoposter. Im Bereich Fotobuch wäre es aber auch interessant, wenn man beispielsweise auf das Cover eines DIN A3 Fotobuches ein Bild mit nur 150 dpi setzen wollte.
Für alle Fotobücher, die innerhalb der angebotenen Standardformate und ohne Sonderwünsche erstellt werden, werden Vektorgrafiken selbstverständlich weniger interessant sein. Hier kann man sich auf vorgefertigte Themen, Hintergrundbilder und Vorlagen beschränken.