Grundlegendes zum Layout

Anders als bei einem Roman, ist bei einem Fotobuch die Form sehr wichtig und untrennbar mit dem Inhalt verbunden. Das Layout ist also in einem Fotobuch nicht nur flexibler als bei einem Roman, sondern auch wichtiger für den Erfolg des Autors bei seinem Publikum.
Die Gestaltung eines ansprechenden Fotobuches ist oft eine Gratwanderung zwischen Langeweile und Chaos. Natürlich möchte man als Gestalter ein ansprechendes und abwechslungsreiches Layout erstellen, bei dem den Lesern auch bei 64 Seiten nicht langweilig wird, andererseits möchte man aber auch eine gewisse Ordnung und Einheitlichkeit in sein Fotobuch bringen. Man kann zum Beispiel durch manche Effekte eine gewisse Neugier bei den Betrachtern des Buches erzeugen, zu viel davon kann allerdings wiederum vom Bild ablenken.
Technisch ist heute beim Druck eines Fotobuches fast alles möglich und auch aus finanzieller Sicht erschwinglich. Egal, ob man ein 16-seitiges DIN A6 Buch mit Matt-Kartonage oder mehr Seiten in Hochglanz und im Hardcover bevorzugt, es findet sich stets eine Druckerei oder ein Fotobuchanbieter, die diese Varianten anbieten.
Egal, wie frei die Gestaltungsmöglichkeiten bei Fotobüchern heutzutage sind, gibt es ein paar Layoutregeln, die man möglichst immer beachten sollte, da sie helfen, dem grundsätzlichen ästhetischen Empfinden, welches in der Natur eines jeden Menschen verankert ist, entsprechend zu gestalten.